Andy in Tampa
• 3.02.2007 - Up to Date!
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Nun hat mein 2. Semester hier in Tampa angefangen. Ich konnte auch wie geplant mit meiner Studienarbeit anfangen und durfte meine ersten beiden Eishockeyspiele absolvieren. Hab auch noch einen Zweitjob gefunden, um meinen finanziellen Unterhalt hier zu sichern. Alles in allem bin ich jetzt gut beschäftigt und kann Geld ausgeben, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
Leider habe ich die ganze Handball-WM nicht live verfolgen können, da Handball den Amis völlig unbekannt ist. Allerdings hab ich mir jetzt einen Account bei www.sportdigital.tv geholt, damit ich wenigstens das Finale live mitverfolgen kann. Ausserdem ist die Funktion mit den kostenlosen Spielzusammenfassungen sehr gut. Dann ist morgen auch noch Superbowl in Miami, also Sportsonntag pur.
Und zum ersten mal ist mein Blog up to date! Ich kanns selber net glauben ;-)
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• 10.01.2007 - Miami und die Keys
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Zum Abschluss von Rominas Besuch haben wir dann noch einen 3-Tages-Ausflug nach Miami und die Florida Keys gemacht (die Inselgruppe ganz im Süden Floridas).
Miami hat wirklich seine wunderschönen Ecken, wie z.B. South Beach mit seinen Art Déco Gebäuden und Wasserwacht-türmen und dem Sunset Boulevard, Little Havanna mit seinem urigen Flair und Coral Gables mit dem Venetian Pool (aus Korallen gebaut) und dem Baltimore Hotel.
 South Beach 
Little Havanna  Venetian Pool - natürlich ohne Wasser  Baltimore Hotel in Coral Gables Zu Key West kann ich nur sagen, schaut euch die Bilder an. P.S. Der richtige gute Karibikstrand war im Bahia Honda Nationalpark, ca 30 Meilen vor Key West. |
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• 6.01.2007 - Semesterende und Neujahr in Florida
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Nach dem Thanksgiving-Trip nach Georgia lag dann auch das Semester hier in den letzten Zügen. So ging auch mein Senior Design Projekt zu Ende und es war hartes arbeiten angesagt.
Der Mixmaster - Prost
Aber die Arbeit hat sich gelohnt, und auch meine restlichen Prüfungen liefen sehr gut ;-). Ist halt doch anders in Amerika.
Dann kam auch schon die Romina vorbei - langersehnt - und wir haben gleich damit angefangen, dem Haus eine weihnachtliche Stimmung einzuhauchen. Romina hat gleich leckere Plätzchen nach Omas Rezept gemacht - das Rezept ist zu empfehlen.
Da die Amis Weihnachten erst am 25. feiern, haben wir am 24. ein eher weniger traditionelles Christmas-Barbecue veranstaltet, bevor es dann am 25. einen leckeren Honey-glazed Ham gab. Auch meinem Mitbewohner Chazz und seiner Freundin Olga (ich weiss auch net warum alle Russinen so heißen) hat es geschmeckt.
Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir dann mit etwas Sightseeing in Tampa und einem Ausflug zum Strand nach St. Pete überbrückt.
 Das alte Tampa Hotel - mittlerweile die University of Tampa Am 31. haben wir dann das letzte Spiel der Tampa Bay Buccaneers (Football) angeschaut. Natürlich Foto daheim vergessen. Nach diesem Spiel gegen die Seattle Seahawks war eine weitere unglückliche Saison nach dem Superbowl-sieg 2004 zu Ende und die Playoffs fangen an. Zum Glück haben die Nachbarn eine Sylvesterparty geschmissen, und so war der Heimweg nicht so lang. Auch mal ein neues Erlebnis - ein Sylvester in kurzer Hose und ohne Schnee und Eis, oder Regen. Das neue Jahr haben wir dann mit etwas Eislaufen begonnen - ganz ohne Kälte gehts halt doch net. Und dann gings in den Hillsbrough National Park zwecks einer Kanufahrt in die Wildniss auf dem Hillsborogh River.  Massig Alligatoren, aber sehr relaxed Wir haben so ziemlich alles was kreucht und fleucht gesehen, inclusive Schlangen und etliche Schildkröten. Ist schon unglaublich wie nahe Großstadt und Dschungel hier zusammenliegen.
Aber genug von Schlangen, Spinnen und Alligatoren haben Romina und ich dann einen kleinen Ausflug zusammen mit meinen Nacharn Charlie und Sined (Denis rückwärts ;-) ) ins nahegelegene Disney World nach Orlando gemacht. Sehr vorteilhaft war dass Charlie da noch für Disney gearbeitet hat und so der $70 Eintritt wegfiel. Wir habens dann auch durch 3 der unglaublich vielen (und auch großen) Parks geschafft, natürlich nur die Hauptattraktionen mitgenommen. Und dann den Abend bei einem gemütlichen Dinner in Disneys Epcot ausklingen lassen.
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• 26.11.2006 - Thanksgiving
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Um hier keine Langeweile aufkommen zu lassen, hat sich der nächste Besuch aus Deutschland angekündigt: Mein Komilitone David kam auf Staatskosten für ein wichtiges Forschungsprojekt nach Tampa. Um ein bißchen in der Florida-Sonne entspannen zu können, hat er angefragt, seine Reise in der Pension Stark zu Tampa eine Woche zu verlängern. Da das alles in die Zeit von Thanksgiving fiel und das Projekt etwas verzögert wurde, hat er kurzerhand beschlossen, mit meiner (mittlerweile Ex-) Mitbewohnerin und mir nach Georgia zu fahren und nen Truthahn zu machen. Also Zeit für einen neuen Roadtrip.
Meine Ex-Mitbewohnerin Kristin - Spitzname Crazy (zu Recht)
Erster Stop war Carrolwood in der Nähe von Atlanta, wo wir für eine Party bei Kristin's (Mitbewohnerin) Halbbruder eingeladen waren. Da die Schlafplätze aber knapp waren haben wir uns bei einem deutschen Austauschstundenten (zum Glück bin ich in Tampa und nicht in der Mitte von Nirgendwo) auf der Couch eingenistet (Danke nochmal!).
Dann gings entgültig zu Kristin's Eltern nach Dalton ganz im Norden Georgias, wo wird uns erst mal über die marode Hausinstallation hergemacht haben (erst mal ein lumpiges 10 Dollar Voltmeter besorgt um nicht zu sterben ;-) ). Kristin's Elternhaus, ganz in Golfplatznähe (Hab mich auch mal ne Runde versucht, eher mäßiger Erfolg)
Als Dank wurden wir die ganze Woche in Restauerants zum Essen eingeladen, da keiner kochen konnte. Ja ja, typisch amerikanisch eben. Aber zu Thanksgiving haben der David und ich mal richtig aufgekocht und den Truthahn serviert, sehr zur Freude der kleinen Schwester von Kristin, die zum ersten mal einen Truthahn im Kreis der Familie zu Hause geniwssen durfte.
Zum Abschluss der Woche sind wir dann noch nach Rock City in Tennesee gefahren, eine typisch amerikanische Sehenswürdigkeit, und habens abends nochmal in Chattanooga, Tennesee, krachen lassen.
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• 5.11.2006 - Uni-Leben
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Nach den ganzen Trips war auch mal wieder Uni angesagt. Dummerweise wird man hier während des Semesters alle 2 Wochen mit irgendwelchen Quizzes (Ankreuzeltests) gepiesackt, so dass man auch wirklich genötigt ist, etwas zu tun. Aber für Abwechslung ist ja zum Glück gesorgt. Kurzer Blick aus dem Fenster, und siehe da was im Teich hinterm Haus kreucht und fleucht:
Und am Wochenende hat man dann die Wahl, ob man die Uni-Football-Mannschaft lieber zuhause vorm Fernseher oder live und für Studenten kostenlos im Stadion anschaut. USF Bulls im Raymond James Stadion (da spielen auch die Tampa Bay Buccaneers).
Die Wahl fällt eindeutig auf Stadion, denn vor dem Spiel wird fleissig gegrillt (tailgating) und ausserdem ist der Blick auf die Cheerleeder auch besser ;-).
Im Kampf gegen die Pfunde hab ich auch wieder zum Eishockeyspielen angefangen. Ist allerdings ganz schön hart Dienstags und Donnerstags um 6 Uhr morgens aufs Eis zu gehen. Aber die Leute sind schwer in Ordnung und das Team (IceBulls) ist auch saugut (fast so gut wie die Ulmer Gorillas ;-) )
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• 14.10.2006 - Das Ende vom Roadtrip
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Nach St. Augustine gings dann in die Appalachen oder Blue Mountains. Wir haben unseren Roadtrip für einen Abstecher in den Great Smoky Mountain Nationalpark unterbrochen. Dort waren wir auch ein bißchen amerikanisch wandern (mit dem Jeep über die Loop-Road heizen ;-) ). Auf einer dieser Loop-Roads haben wir dann auch 2 freilebende Bären gesehen. Suchbild: Mama-Bär ist noch recht leicht zu sehen, aber der kleine Baby-Bär ist eine Astgabel höher und nur zu erahnen.
Danach gings den ganzen Blue Rich Parkway ca 500 Meilen nach Norden bis zum Shannandoa River (Country Roads lässt grüssen). Unterwegs haben wir noch einige Stops eingelegt und auch ein paar Wanderungen ohne Auto gemacht (wir waren ziehmlich allein). Unter anderem haben wir die Linville Cavern und die Luray Cavern, zwei Tropfsteinhölen angeschaut. Meine Empfehlung: Auch wenn die Luray Cavern mit $19 ganz schön zu Buche schlägt, lieber die Linville Cavern auslassen und auf jeden Fall die Luray Cavern anschauen (nie am Wochenende, da ists überfüllt!). Bild: Luray Cavern
Luray Cavern ist eine der größten Tropfsteinhölen Nordamerikas mit riesigen Hallen. Ausserdem gibts da noch die Stalagtiten-Orgel, da haben die Amis einfach kleine Hämmer an die Stalagtiten geschraubt. Klingt aber wirklich beeindruckend. Also wenn jemand mal ne besondere Hochzeitslocation braucht, die Höhle kann man auch mieten incl Orgel.
Nach soviel purer Natur gings weiter nach Washington, wo dann ein strapaziöser Turi-Tag angesagt war. Das erste Problem war schon einen freien Parkplatz beim Park-And-Ride zu finden. Also entweder ganz früh hin oder erst gegen 9-10, ansonsten ist der Parkplatz einfach voll! Das Wohnzimmer vom Bush!
Nach dem Turi-Tag gings weiter nach Flemington, New Jersey, unserem Zielort. Dort wird der Markus in nächster Zeit sein Praktikum machen. Zum Glück ists aber nur ne gute Stunde mitm Zug von New York weg, und deshalb haben wir dann auch noch eine Tagestour zum Big Apple gemacht.
 Skyline von der gratis Staten-Island Fähre
Wir haben die wichtigsten Punkte in Manhattan abgehakt, sind also kurz mit der kostenlosen Fähre nach Staten Island und zurück, schnell die Skyline und die Freiheitsstatue geknipst und haben uns dann von Süd nach Nord durch Manhattan gearbeitet, Little Italy, China-Town, Soho bis zum Central Park. Dort noch ne kleine Runde und dann ab ins Greenwich Village, erst mal nen Long Island Icetee.

War ne ganz witzige Bar: Karavas in W 4th Street. Schön die Happy Hour mitgenommen und noch vom Barkeeper nen fiesen Shot, den er eben erst von ein paar Engländern gelernt hatte, ausgegeben bekommen. Mit der letzten Bahn gings dann zurück nach Flemington.
Am letzten Tag haben wir noch nen Ausflug über Princeton (Wahnsinn: eine Uni als Stadt) nach Philadelphia.

Princeton, der Wahnsinn.
 Phili, auch ne ganz nette Stadt
Von Philadelphia gings dann mit dem $86 Billigflieger von Airtran zurück nach Tampa. Nach so viel verpasster Uni-Zeit war erst mal wieder hardcore-studieren angesagt. So, war jetzt für euch und mich ziemlich anstrengend, aber irgendwie muss ich ja wieder mal auf den aktuellen Stand kommen ;-).
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• 8.10.2006 - Der Roadtrip geht weiter
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Wir haben uns am nächsten Tag noch ausgiebig das schöne Städtchen St. Augustine angeschaut. Übrigends die älteste durchgehend von Weißen bewohnte Stadt der USA (wenn man dem Lonely Planet glaubt). Hier gibts auch ein sehr altes College und ein altes Fort. Danach gings weiter nach Savannah, einem der Schauplätze des Bürgerkriegs und auch "Vom Winde verweht". Nachdem wir uns von der häßlichen Turi-Strandpromenade erholt hatten, haben wir den Rest der Stadt erkundet...... wesentlich schöner, mit vielen Parks (auch dem, in dem Forrest Gump sitzt und auf seinen Bus wartet) Chippewah Square: Danach haben wir noch einen Kurzen Ausflug auf Tipi Island gemacht, wo auch der Leuchtturm von Savannah steht. Am Abend haben wir die Mörderetappe in Asheville, North Carolina, am Beginn des Blue Rich Parkway beendet.
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• 6.10.2006 - Roadtrip und Disneyworld
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Diese Woche haben mich Markus und Stephan aus Ulm besucht. Die beiden sind auf einem Roadtrip nach New York und ich habe mich ganz spontan angeschlossen.
Zuerst haben wir einen Tagesausflug nach Orlando in Disney's Magic Kingdom unternommen. War ganz witzig und ich hab mich mit Mini-Maus auf ein Date verabredet (Nur Spaß!)

Nach einem Tag Pause gings dann richtig los mit dem Roadtrip. Zuerst waren wir in Cape Canaveral und haben uns das Kennedy Space Center angeschaut ... ziehmlich beeindruckend. Danach sind wir noch kurz in Daytona vorbei und dann haben wir die erste Etappe in St Augustine, der ältesten Stadt Floridas, in einer Bar mit einer urigen Alt-Rocker-Band beendet. Morgen gehts dann weiter über Savanna und die Blue Rich Mountains, bis wir dann Freitag in einer Woche in New York sind.
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• 26.09.2006 - Vancouver Trip
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Nachdem ich jetzt länger keinen Eintrag veröffentlicht habe, wirds mal Zeit für ein größeres Update:
Ich hab mich jetzt ganz gut eingelebt und an der Uni läufts auch. Hab z.B. ein Design-Projekt, in dem wir eine Cocktail-Mix-Maschine bauen ;-).
Die letzten 10 Tage war ich in Vancouver und habe meine Freundin besucht. Vancouver ist eine wirklich schöne Stadt, so zwischen Meer und Bergen, also ideal für Wassersport im Sommer und Snowboarden im Winter (Whistler ist 1,5 Stunden weg und am Hausberg ist man in 30 Min.). Außerdem deutlich europäischer als Tampa (halt so ne richtige Stadt und nicht 5 Wolkenkratzer und aussenrum flach ausgebreitet).
Die ersten Tage haben wir uns gemütlich Vancouver angeschaut, aber das Wetter war eher mäßig und für meine Verhältnisse saukalt (von 35 auf 15 Grad). Wir waren auch mal Sushi essen, da es hier an jeder Ecke eine Bude gibt und es hier von Asiaten wimmelt. Wir haben auch einen kleinen Abstecher ins Museum of Anthropology an der University of British Columbia gemacht. Ziehmlich trocken, aber man hat was über die first nations in Kanada gelernt.
Dann haben wir eine Drei-Tages-Tour auf Vancouver Island unternommen, um auch mal etwas Wildniss zu sehen. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und haben uns 800 Jahre alte Bäume (ziemlich beeindruckend) angeschaut. Anschließend sind wir weitergefahren nach Tofino, das ist an der "richtigen" Westcoast. Wenn man hier aufs Meer schaut, kommt nichts mehr bis Japan. Deswegen gibt es auch gute Surf-Spots (dicker Neoprenanzug empfohlen) wie z.B. Long Beach (ist 30 km lang). In Tofino haben wir auch eine Whale-Watching Tour gemacht und haben Seerobben, Seelöwen und etliche Grauwale gesehen. Anschließend gings noch ne Runde Kayak fahren, da konnte man so richtig die Wildniss erleben, es war total ruhig und abgeschieden.
Leider verging die Zeit viel zu schnell und es hieß Abschied nehmen von der Wildniss. Am letzten Abend haben wir uns noch etwas ins Nachtleben von Vancouver geworfen, ziemlich verrückt, denn die Mädels laufen bei 12 Grad in sehr knappen Klamotten rum, während ich mit meiner Jacke unterwegs war. Nach der Kurzen Nacht und 8 Stunden Flug bin ich jetzt wieder im warmen Florida angekommen und kann wieder meine Standardkleidung anziehen (Tshirt, kurze Hose und Flip-Flops).
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• 27.08.2006 - Noch ein Wochenende Spass mit Jürgen
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Dieses Wochenende hat Jürgen mich in Tampa besucht. Wir waren mit Freunden von meiner Mitbewohnerin unterwegs. Am Freitag abend waren wir erst im Hooters ;-) und dann im LA Hang Out. Das ist ne ganz lustige Bar (Bier 2$). Das komische ist, dass die Amis hier voll auf Countrymusic stehen. Die ziehen da das volle Programm mit Gruppentanz durch. Wir sind dann heimgelaufen und wollten unterwegs noch ein Absackerbier kaufen, aber nach 3 bekommt man im Land der (un)begrenzten Möglichkeiten ja kein Bier mehr. So waren dann die 4 Meilen ganz schön lang.
Am Samstag haben wir dann Ybor City angeschaut, das alte Zigarrenviertel in Tampa. Dort wimmelt es von kleinen Läden, die ihre Zigarren noch selber drehen. Wir haben uns dann auch gleich mal eine gegönnt.
Am Samstag Abend sind wir dann mit Willis und Amber, zwei Freunde meiner Mitbewohnerin in so einen 10$-All-you-can-drink Countryschuppen gefahren (Ich glaube, da werde ich mir demnächst Cowboystiefel und nen Hut kaufen müssen *g*). Da war auch wieder das mit den Gruppentänzen (für mich etwas gewöhnungsbedürftig). Zwischen durch gabs einen kleinen Dance-Contest und am Ende den Best-Performance-Stellungen Wettbewerb (schaut euch die Bilder an!).
Nach diesem wieder harten Wochenende geht morgen die Uni los. Mal schauen, wie das so wird. Hab mir jetzt auch ein Farrad gekauft, damit ich hier zumindest etwas mobiler bin.
Am Donnerstag wird hier vorraussichtlich mein erster Hurrikan Ernesto eintreffen. Der hat sich aber schon wieder zum Tropensturm abgeschwächt. Bin aber trotzdem nicht unbedingt scharf drauf, mitten in einen schweren Hurricane zu geraten. Ab Kategorie 3 wirds wirklich hart und die Ami-Holzhütten werden zerlegt. Aber der letzte Kategorie 3 Hurricane traf Tampa 1929.
Das wars mal wieder. Bis demnächst
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• 24.08.2006 - Tampa ist geil
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Nachdem ihr jetzt schon länger nichts mehr von mir gehört habt, jetzt der aktuelle Stand der Dinge in Tampa. Ich bin ja am Mittwoch in Fort Myers gelandet, das ist ca 200 km südlich von Tampa. Dort habe ich mir einen Mietwagen genommen und wollte eigentlich die Stadt anschauen. Habe aber schnell gemerkt, dass amerikanische Städte, vor allem die kleineren nichts für Sightseeing sind, denn da schaut alles gleich aus. Einfach nur Straßen und immer abwechselnd Fastfoodläden, Autozubehörshops und Supermärkte, ab und zu mal ne Bank, aber das wars dann auch. Deswegen bin ich dann gleich Richtung Tampa losgefahren (Irgendwie gehört Autofahren in Amerika einfach dazu und ist auch geil). Nach fast 24 Stunden mit kaum Schlaf (der LTU Ferienbomber war alles andere als erholsam) war ich gerade auf dem Highway auf der Suche nach einem Motel.
Ich sah eine "Moose Lodge" und hielt es fälschlicherweise für ein Motel. Wie sich herausstellte war das aber eine abgefuckte Bar, allerdings mit verdammt netten Leuten. Die haben mich nämlich gleich mal auf ne Cola eingeladen, und nach kurzer Unterhaltung hat mir einer angeboten, auf seiner Couch zu übernachten, um 60$ zu sparen, was ich dann auch dankend angenommen habe. Wir haben noch bis spät in die Nacht Videos geschaut und Tiger Woods Golf auf der Playstation gespielt (und natürlich ein paar Bier getrunken). Am nächsten Tag bin ich dann über die Sunshine-Skyway Bridge nach Clearwater Beach an den Strand und dann weiter an die Uni nach Tampa gefahren.
Nach der ganzen Einschreibungsprozedur habe ich mich mal auf die Suche nach einer günstigen Bleibe gemacht, aber alles unter 60$ war so eklig, das ichs da nicht ausgehalten habe. Am nächsten Tag habe ich mir ein Handy gekauft und dann noch ein paar Wohungsanzeigen angerufen, auch die von meinem Haus (Die habe ich scho mal aus Deutschland angerufen). Hat alles problemlos geklappt , ich habe gesagt, dass ich am Sonntag einziehen werde. Dann bin ich abgedüst nach Orlando, wo der Jürgen aus Ulm gerade für 8 Wochen von der Arbeit aus ist. Dort habe ich erst mal meinen Mietwagen zurückgegeben. Wir hatten viel Spaß dieses Wochenende, waren im Seaworld und abends zum fortgehen in den Universal Studios. Am Sonntag habe ich dann mit Jürgen und seinem fetten Doge Ram Pick-Up mein Bett abgeholt und dann sind wir weiter nach Clearwater an den Strand gefahren. Von dort sind auch die schönen Sonnenuntergangsbilder. Danach waren wir noch kurz im WAL-Mart (Sonntags halb11 abends) und haben Essen und Kissen und Überzüge für mein Bett gekauft
So bin ich jetzt in Tampa gelandet. Meine Mitbewohnerin ist ziehmlich cool drauf, und wir machen viel Party. Komme auch super mit ihren Freunden aus und wir waren gleich mal einen besuchen, der hatte nen schönen Pool.
Heute war auch die Infoveranstaltung an der Uni, und ich habe gleich drei coole Australier kennengelernt ....... das wird noch lustig.
Ich hoffe, ihr habt diesen Marathon bis hierher durchgehalten und habt noch Zeit für die Bilder. Soweit erstmal aus Tampa. Gute Nacht
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• 17.08.2006 - Florida
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Ich bin gut in Florida angekommen! Irgendwie war ich sofort begeistert von der amerikanischen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft (hab gleich bei einem auf der Couch übernachtet). Auch das Rumfahren mit dem Mietwagen ist einfach nur geil! Bin jetzt in Tampa angekommen und hab mal bei der Uni angeklopft. Das ist der Hammer, wie groß die Uni ist, die hat bestimmt 5x5 km!!! Und 42.000 Studenten. Bis demnächst wieder!
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• 7.08.2006 - Abschiedsparty
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So Freunde der Sonne, am Freitag steigt die fette Abschiedsparty, bevor am Mittwoch der Flieger geht. Bilder gibts dann hier! Ich werd euch alle vermissen, aber ihr seid herzlich eingeladen, mich mal zu Besuchen!
P.S. In Clearwater Beach (ganz in der Nähe) gibts es durchschnittlich 361 Sonnentage pro Jahr :-) !!
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• 11.07.2006 - Vorbereitungen
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So, der Flug ist gebucht. Am 16. August gehts los nach Florida.
Fehlt nur noch das Visum ... |
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